24.09. bis 08.07.2018

Unsere diesjährige Fahrt in die Ukraine hatte zum Thema “Sitten und Bräuche der Ukraine”. Während bei unserer letzten Fahrt “Green Planet” der Fokus auf Umweltthemen lag, konzentrierte sich unsere diesjährige vierzehntägige Reise durch die Südukraine vor allem um Sprache und Traditionen der ukrainischen Bevölkerung. 

Los ging’s am 24. Juli mittags am Buxtehuder Bahnhof, von wo aus wir mit der S-Bahn zum Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel aufbrachen. Von dort aus wiederum ging es mit dem Flugzeug nach Kiew. Bei unserer Ankunft dort am Abend wurden wir wärmstens von Olga, Bogdan, Alina und Pavel in Empfang genommen. Sie halfen uns auch durch die Wirrungen des Kiewer Feierabendverkehrs zu unserer Unterkunft in Räumlichkeiten der ukrainischen Pfadfindern in den Außenbezirken der Stadt. Als wir in kleinen Gruppen auf mehrere Busse verteilt endlich dort angekommen waren und mit dem Sicherungkasten so lange gekämpft hatten, bis es Licht gab, halfen unsere Freunde noch, einen Supermarkt für den Einkauf unseres Abendessens zu finden und brachen dann selbst wieder zu ihren eigenen Familien auf. 

Am nächsten Morgen packten wir dann unsere Sachen zusammen und begaben uns mit Trolleybus und Metro wieder in die Innenstadt, wo wir unsere Sachen mit freundlicher Hilfe von Olgas Vater lagern und uns geführt von Olga und Bogdan auf unsere Tour durch die Stadt begeben konnten.

Zunächst begaben wir uns zur Wladimirkathedrale (Владимирский собор), wo wir zeugen einer Ukrainisch-Orthodoxen Hochzeit werden konnten. Die Zeremonie unterscheidet sich hierbei erheblich von Gottesdiesnten in westeuropäischen Kirchen. Von dort aus ging es zum Shewschtenko-Park (Парк Шевченко), zum Nationalen Opernhaus und zum Mittag dann zum Goldenen Tor (Золотые ворота), wo wir uns Zeit nahmen, das im vollständig rekonstruierten einstigen Stadttor gelegene Museum zu besichtigen. Nach dem Mittagessen brachen wir dann auf zur Hauptstraße Kiews, dem Khreshchatyk (Крещатик) und zur Lyuteranska-Straße (Лютеранская улица), dort speziell zum “Haus mit den Chimären” (Дом с химерами), als Beispiel für die Architektur des Jugendstils im damaligen Russischen Kaiserreich, welches heute als Sitz des ukrainischen Präsidenten fungiert.

Weiter durch den Regierungsbezirk der Stadt führte uns unsere Reise zur Ukrainischen Nationalbank und dann aus dem Regierungsbezirk hinunter über die Schauplätze der Ukrainischen Revolution von 2013/14 hinunter zum Majdan Nesaleschnosti (Площадь Независимости), wobei uns unsere einheimischen Begleiter*innen die Ereignisse der Revolution aus ihrer Sicht als Bürger der Stadt wiedergaben. Nach Besichtigung des Unabhängigkeitsdenkmals und dem Denkmal der Gründer Kiews auf dem Majdan holten wir uns schließlich unsere Rucksäcke und gingen zu unserem Hotel. Dort gestaltete sich die Zuteilung der Zimmer unerwartet kompliziert und zeitintensiv, was durch Kommunikationsprobleme mit dem Personal nicht vereinfacht wurde, schließlich erhielten wir nach circa 1,5 h jedoch die Schlüssel für unsere Zimmer, die ungewöhnlicherweise in einem komplett anderen Gebäude als bei unseren letzten Besuchen waren. 

Am Freitag brachen wir vom Hotel aus zu Fuß über einen Weg mit modernen Skulpturen (Пейзажна алея) zur Sophienkathedrale auf. Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert war lange Hauptkathedrale des Kiewer Rus. Über das Bohdan-Khmelnytsky-Monument liefen wir zum St. Michaelis-Kloster, zum Denkmal der Fürstin Olga und am Andreasstieg (Андреевский спуск), einer der ältesten Straßen Kiews und heute Zentrum der lokalen Künstlerszene entlang auf den
Berg Замковая гора, einen historisch bedeutsamen Hügel im Zentrum der Stadt, auf dem sich noch heute eine vorchristliche Kultstätte und ein alter Friedhof befinden. Von dort aus ging es wieder hinab in die Stadt zum Kontraktowa-Platz (Контрактовая площадь) und zum Postplatz (Почтовая площадь). Nächste Station war dann das Kiewer Höhlenkloster (Киево-Печерская лавра). Dort besuchten wir erneut einen Ukrainisch-Orthodoxen Gottesdienst und außerdem eine Ausstellung mit Mikrominiaturen des Künstlers Mykola Syadristy. Weiter führte uns unser Spaziergang zum Park der ewigen Herrlichkeit und zum Mariyinsky-Park (Мариинский парк). Wir besichtigten weiterhin das Denkmal der Vökerfreundschaft (Арка Дружбы народов) welches 1982 im Namen der Russisch-Ukrainischen Freundschaft eröffnet wurde. Unser Weg führte uns weiter zur Mutter-Heimat-Statue (Родина-мать), die am Gedenken an den Sieg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Neben Militärischem Gerät und Panzern aus dem Zweiten Weltkrieg werden dort auch als Hinweis auf die aktuellen Politischen Konflikte in der Ukraine Russische Panzer und Militärfahrzeuge, die in der Ostukraine beschlagnahmt wurden, ausgestellt. An unserem letzten Abend in Kiew außen wir gemeinsam mit unseren ukrainischen Freunden in einem speziellen Wareniki-Restaurant die traditionelle Ukrainische Speise und begaben uns dann zur Metro-Station “Arsenal”, der tiefsten U-Bahn-Station der Welt, von wo aus wir wieder Richtung Hotel fuhren. Nach knapp 40 km Spaziergang durch Kiew, vielen Eindrücken und Erklärungen durch unsere einheimische Führer- und all das unter dem strengen Blick von Taras Schewtschenko, der einen in Form einer Büste oder Statue an beinahe jeder Straßenecke begegnet, war damit der erste Teil unserer Reise, die Besichtigung der Ukrainischen Hauptstadt, abgeschlossen.

Müde und erschöpft ging es schließlich ins Bett, denn am nächsten Morgen schon sollte unsere Reise weiter in die nächste Stadt gehen. Um neun Uhr saßen wir auf gepackten Rucksäcken an der Straße und Evgen, Tetjana und unsere anderen ukrainischen Wegbegleiter waren über Nacht aus Nikolajew mit der Marschrutka nach Kiew gereist, um uns einzusammeln. So hieß es Abschied nehmen mit den Kiewern, Gepäck und Mitreisende irgendwie in die Marschrutka quetschen und auf nach Dnipro (Днепрo). Die bis 2016 noch als Dnipropetrowsk (Днепропетровск) bekannte Stadt liegt am Fluß Dnipr (Днепр). Der durch diverse Staudämme und andere menschliche Veränderungen geprägte größte Fluss der Ukraine sollte uns auf unserer Reise südwärts ein steter Begleiter sein. Dnipro war als viertgrößte Stadt der Ukraine zu Sowjetzeiten wichtiges Zentrum für Technologie, Kernenergie, Luft- und Raumfahrt und ist noch heute stark industriell geprägt. Bedeutsam ist hierbei die Lage zwischen dem Donbass (Донбас), das durch Steinkohleabbau geprägt ist, und dem Krywbass (Криворожский бассейн), in welchem es  die größten Eisenerzvorkommen Osteuropas gibt. 

Bedauerlicherweise kamen wir – ganz nach Ukrainischer Art – mit einigen Stunden Verspätung erst am Abend in Dnipro an, wo uns die einheimischen Pfadfinder schon sehnsüchtig erwartet hatten. Wir aßen nach einem kurzen Kennlernspiel gemeinsam zu Abend und gingen dann erst zu Einbruch der Dunkelheit los, um die Stadt unter Führung der Pfadfinder zu erkunden. Nach einigen schönen Stunden, während derer wir uns und die Stadt näher kennenlernten, setzten wir uns dann zurück im Pfadfinderzentrum ans Lagerfeuer, wo sich ohne große vorherige Absprache ein rechter Wechselgesang aus deutschen Pfadfinderliedern und ukrainischen Liedern ergab, indem sich unser Gitarrist und die dortigen Pfadfinder stetig abwechselten. Viel zu spät ging es schließlich ins Bett. 

Am 28.07. ging es nach Frühstück und Abschied mit den Pfadfindern von Dnipro in der Marschrutka auf zum nächsten Punkt unserer Reise. Dieser war das Freilichtmuseum auf der Flussinsel Chortyzja (Хортица). Dort war auf Grundlage von verschiedenen archäologischen Funden eine Siedlung der Kosaken, einer gemischten Volksgruppe aus entflohenen ukrainischen und russischen Leibeigenen, die ab dem 16. Jahrhundert eigene Siedlungen bauten, in viele kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt waren und zuletzt größtenteils in das Zarenreich aufgingen. Die Museumsleiterin führte uns durch die verschiedenen rekonstruierten Häuser, seien es Munitionslager, Wohn- und Verwaltungsgebäude oder die große Holzkirche im Zentrum und erklärte uns die Lebensweise der Kosaken in den verschiedenen Jahrhunderten. Zuletzt wurden uns von Schaustellern die unterschiedlichen Waffen und Kampftechniken der Kosaken vorgestellt. 

Nach dem Freilichtmuseum war unser nächster Stopp die 1932 fertiggestellte Talsperre DniproHES (ДнепроГЭС), die ihrer Zeit drittgrößte Staumauer der Welt. Der Staudamm ist extrem wichtig für die ukrainische Infrstruktur, da erst durch sie der Fluss Dnipro um die Stadt Saporoschje (Запорожье, bedeutet “Hinter dem Stromschnellen”) schiffbar gemacht wurde. Der Staudamm hat eine 300 m lange Schiffsschleuse und ist außerdem extrem wichtig für die Stromversorgung von Saporoschje. Im zweiten Weltkrieg wurde er von den Deutschen zerstört, aber später wieder aufgebaut. Am Abend schließlich kamen wir in Saporoschje an, wo uns nur kurz die wichtigsten Orte der Stadt entlang der Sobornyj-Prospekt (Проспект Соборный), der längsten innerstädtischen Straße Europas, gezeigt wurden. Unsere Tour endete mit Sicht auf den DniproHES am Leninplatz, wo bis zur Revolution 2016 die laut Angaben der Einheimischen größte Leninstatue der Welt stand, heute erinnert nur noch ihr neu bemalter Sockel daran. Saparoshje war zu Sowjetzeiten und auch noch heute Zentrum der Ukrainischen Automobilproduktion. Noch heute werden dort Fabrikate unterschiedlicher in Westeuropa völlig unbekannter ukrainischer Automarken hergestellt. Abends im Hostel konnten wir schließlich zum ersten Mal seit unserer Ankunft in der Ukraine warm duschen (bis dahin gab es überall nur kaltes Wasser), zu Abend essen und schließlich ins Bett gehen. 

Der nächste Stopp unserer Reise war Nowa Kachowka (Новая Каховка). Wir besuchten wir zuerst kurz als Sehenswürdigkeit der Stadt einen noch aus Sowjetzeit erhaltenen Vergnügungspark, auf den die einheimischen sehr stolz sind, ehe es schließlich ins Weingut Trubinski in der Nähe der Stadt ging. Hierbei handelt es sich um ein mehrere Jahrhunderte altes Weingut, das verschiedenen Russischen und Deutschen Adeligen gehörte, im zweiten Weltkrieg von den Deutschen eingenommen wurde (als interessante Kleinigkeit am Rande: Während im Weingut Flaschen aller Jahrgänge bis ins neunzehnte Jahrhundert hinein lagern, sind die Regale für die Jahre der Deutschen Besatzung leer. Unsere Führerin erklärt, die Wehrmacht habe den produzierten Wein komplett getrunken und keine Vorräte anlegen lassen), in der Sowjetunion als staatlicher Betrieb weiter geführt wurde und nun wieder in privatem Besitz ist. Eine Mitarbeiterin der Kellerei führte uns durch die Produktionsstädten des Weingutes und auch in den Keller, in welchem auch bei über 35 Grad Außentemperatur an jenem Tag noch kühle 14 Grad herrschten – ideal für die Lagerung von Wein. Zuletzt durften die volljährigen Mitreisenden noch einen kleinen Schluck von den verschiedenen Weinen, darunter auch deutsche Sorten z.B. ein Riesling, probieren. Unsere Unterkunft für die Nacht war wiederum außerhalb von Nowa Kachowka in der Natur gelegen. Nach gemeinsamem Gitarrenspiel und Unterhalten mit unseren ukrainischen Begleitern ging es schließlich ins Bett. 

Nächster Punkt auf unserer Reise war Askanija Nowa (Аскания-Нова), ein Naturschutz- und Erholungsgebiet am Asow’schen Meer nahe der Halbinsel Krim, unsere Unterkunft war nur 15 km von der heutigen Russischen Grenze entfernt. Wir blieben dort für zwei Nächte, um uns zu erholen, nicht aber ohne auch weitere Eindrücke von Land und Leuten zu sammeln. Die Krim und das umliegende Gebiet waren früher besiedelt vom Volk der Tartaren. Durch Verfolgung Deportationen zur Herrschaft Stalins sind diese heute nur noch eine ethnische Minderheit. Dennoch sieht man in Askanija Nowa noch heute einige Tartaren, die anders als die Ukrainer und Russen muslimischen Glaubens sind. In den Läden werden tartarische Spezialitäten angeboten, welche Evgen uns detailliert erklärte. Außerdem wird in dieser Region das ukrainische Nationalgericht Borscht nicht wie in den meisten anderen Gegenden mit Schweinefleisch, sondern mit Rindfleisch zubereitet. Wir besuchten auch zwei Salzseen, einer davon bekannt als “ukrainisches Totes Meer”. Das Wasser ist sehr flach und der Grund komplett mit rosa Salzkrusten bedeckt, welche unter denen sich ein schwarzer Schlamm befindet, dem die Einheimischen heilende Wirkungen zusprechen. Ukrainer aus dem ganzen Land pilgern wegen der vermeintlich gesundheitsfördernden Wirkung hier her. Während hier früher auch zu wirtschaftlichem Zwecke Salz erzeugt wurde, die dafür angelegten Becken sind noch gut sichtbar, spielt dies heute keine Rolle mehr. 

Am nächsten Tag hatten wir wieder eine längere Reise vor uns. Auf dem Programm stand die Halbinsel Kinburnska Kosa, ein dünn besiedeltes und wenig bereistes Naturschutzgebiet. Unsere Marschrutka konnte uns dabei nicht zum Ziel bringen, vielmehr mussten wir die letzten anderthalb Stunden bis zu unserem Übernachtungsplatz von einem Einheimischen namens Iwan auf der Ladefläche eines alten Sowjetischen Militärfahrzeugs transportiert werden. 

Abends blieb nur wenig Zeit für einen kurzen Spaziergang ans schwarze Meer, ehe wir uns in unseren Zelten zur Ruhe legten. Am nächsten Tag aber standen wir sehr früh auf, denn wir wollten noch vor der prallen Mittagssonne eine verlassene Muschelfarm am schwarzen Meer finden und dort Muscheln für unser Mittagessen sammeln. Die Muschelfarm blieb trotz Wegbeschreibung der Einheimischen schwierig zu finden, doch am Ende fanden wir doch noch ein paar Muschelbänke. Außerdem hatten uns die Einheimischen erklärt, wie mir mit bloßen Händen am Strand Krabben fangen können, was wir auch taten. Auch wenn wir schließlich die Mittagssonne doch voll abbekamen und uns die letzten hundert Meter auf dem heißen Sand unseres Heimwegs regelrecht die Füße verbrannten (die meisten hatten keine Schuhe dabei), war es ein sehr schöner Ausflug und wir konnten allerhand Tiere, verschiedenste Fische, Seevögel, Rochen und Delfine sowie Unmengen an Quallen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Zurück im Camp wurde dann unser Mittagessen zubereitet, verzehrt und wir wurden als alles gerade rechtzeitig gepackt war, wieder von Iwan eingesammelt, der uns zu einem Bootsanleger brachte, von wo aus wir mit dem “Raketenboot” nach Nikolajew fahren sollten. Das funktionierte auch zunächst ganz gut, zwischendurch viel allerdings der Motor unserer Fähre aus und wir trieben etwa eine Dreiviertelstunde ziellos auf dem Wasser umher, bis uns dann eine andere Fähre einsammelte und nach Nikolajew brachte. In unserem Hostel angekommen fielen wir auch beinahe augenblicklich in den Schlaf. 

Am nächsten Tag stand unser Ausflug nach Odessa ein, unser Marschutkafahrer Sergej sammelte und morgens wieder ein und brachte uns in die Millionenstadt am schwarzen Meer. Odessa ist der bedeutendste Hafen der Ukraine und eine sehr geschichtsreiche Stadt, war Wohnsitz vieler bedeutender Russischer Schriftsteller wie z.B. Puschkin und hat eine sehr interessante Altstadt. Evgen als ortskundiger Führer erklärte uns viele der Sehenswürdigkeiten und interessante Geschichten rund um die Stadt (die z.B. vollkommen von Katakomben unterhöhlt ist, welche von Kriminellen genutzt wurden, um geschmuggelte Güter zu transportieren – die Einwohner von Odessa haben noch heute bei manchen ihrer Landsleute den Ruf von Kleinkriminellen ;-)). Schließlich durften wir dann selbstständig in kleinen Gruppen die Altstadt erkunden. Am Abend ging es dann wieder zurück in Richtung Nikolajew, wo wir im Pfadfinderzentrum Istoki von weiteren ukrainischen Pfadfindern, die aus der ganzen Region angereist waren, in Empfang genommen wurden. In Istoki blieben wir drei Tage. In verschiedenen Workshops zeigten uns hierbei unsere ukrainischen Gastgeber die Ukrainische Kultur, es wurden traditionelle Blumenkränze geflochten, Wareniki zubereitet, ukrainische Tänze geübt usw. usw. An unserem zweiten Abend führten uns die ukrainischen Pfadfinder in einem aufwändig vorbereiteten  und sehr interaktiven Theaterstück in Trachten gekleidet unterschiedliche Bräuche, Traditionen und Aberglauben vor, was wir am folgenden Tag mit einer leicht humoristischen Wiedergabe der verschiedenen Feiertage und Traditionen des deutschen Jahres erwiderten. 

Am Montag den sechsten August schließlich mussten wir wieder unsere Sachen zusammenpacken, ein letztes Mal brachen wir alle gemeinsam auf, um noch ein bisschen von der Stadt Nikolajew zu sehen. Nikolajew war einst bedeutend durch viele Schiffswerften und noch heute zeugen die Straßen davon, wie dort einst die Schiffe von einem Betrieb zum anderen oder hinunter zum Fluss transportiert wurden. Schließlich hieß es am Bahnhof Abschied nehmen, denn während wir über Nacht mit dem Zug nach Kiew fuhren, verteilten sich unsere ukrainischen Wegbegleiter wieder in ihre Heimatstädte. 

Uns do fuhren wir im Platzkartenwagon zurück nach Kiew, wo wir in den frühen Morgenstunden ankamen und direkt weiter zum Flughafen fuhren. Nach einigen Stunden des Wartens erfuhren wir dort, dass unser Flug sich um mehrere Stunden verspäten würde. Knapp fünf Stunden später als erwartet kamen wir schließlich doch noch wieder in Hamburg an. 

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Teilnehmern, den Deutschen und den Ukrainern, die diese Reise für uns unvergesslich gemacht haben. 

 

Einen ganz besonderen Dank richten wir auch an Evgen und Tetjana, die wieder ein mal ein atemberaubendes Programm mit vielen neuen Eindrücken für uns auf die Beine gestellt haben!

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