Pfadfinder Stamm Horse e.V.

Es gibt uns, den „Pfadfinder Stamm Horse e.V.“ im BdP, seit mittlerweile 40 Jahren. Pfadfinder in Harsefeld an sich gibt es schon viel länger.

Pfadfinder in Harsefeld

Schon vor 1919 gab eine aktive Jugend in Harsefeld die „Jugendwehr“. Was aber mehr eine vormilitärische Ausbildung darstellte.

Seit 1919 im DPB

Seit 1919 gibt es Pfadfinder in Harsefeld. In Stade leitet Oswald Korn die „Siedlung“ Stade im Deutschen Pfadfinderbund (DPB). Harsefelder Jungs, die auf das Atheneum in Stade gingen, brachten die Idee mit und so dauerte es nicht lange bis es dann die „Siedlung“ Harsefeld im DPB gab. Zunächst stark orientiert an Stade, später aber verstärkt an Hamburg-Blankenese.

Damals bestand die Tracht aus einem grünem Hemd und einem blauen Halstuch. Der damalige Beitrag betrug 5 Pfennige im Monat und auch gab es noch keine Zuschüsse. Im Grunde war die Gruppe in dieser ersten Phase der Harsefelder Pfadfinderei ein größerer Freundeskreis, der fast jeden Abend zusammen verbrachte. Keine Wochenendfahrt kostete mehr als 50 Pfennige.

1926/27 wurde aus der „Siedlung“ Harsefeld „Horst“ Harsefeld und gehörte ab 1929 zum „Gau Niederelbe“ in der LV Nordmark-Waterkant.

Zur damaligen Zeit hatte Harsefeld ca. 2000 Einwohner und war noch stark ländlich geprägt. Die Pfadfinder wurden durchaus anerkannt, galten aber als „spinnert“ („Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht“) und sie waren bewusst völkisch eingestellt. Sie zogen mit Bannern und (kriegerischen) Soldatenliedern auf den Lippen durch den Ort. Der Gedanke der Internationalität, also der völkerverbindenden Idee, die Jugend der Welt zusammenzubringen, spielte zu der Zeit noch keine Rolle. Dabei waren die Pfadfinder so stolz auf ihre Kluft, dass diese sogar in der Schule getragen wurde.

„Rein bleiben und reif werden“

Das war das Motto der Gruppe und waren damit gegen Biertrinken, Rauchen und hatte ein distanziertes Verhältnis zu Mädchen. Denn es war eine reine Jungengruppe.

Auch waren Probleme mit der HJ und den SA-Rabauken nicht unüblich.

Seit  1976 im BdP

Stammesgründer: Thomas Polhuis und Dieter Kettler

Kurzer Überblick:
04/1976
Stammesgründung im BdP
1977
erste R/R-Runde
1977
erste GroFa in die Eifel
1978
erste Ausgabe der „Horse-Info“
02/1979
Teilnahme am erste Woodcraftlager
06/1979
wir ziehen in unser jetziges Heim
1980
erste Gilde
1983
Bezirksgründung Mitte mit Achim, Syke und Verden
06/1986
Dachstuhl der Walkmühle brennt aus
10/1986
Landesversammlung bei uns in der Realschule
06/1987
Fertigstellung der Walkmühle nach dem Brand
10/1996
Elternfahrt
03/2011
Landesversammlung bei uns in der Realschule
03/2013
Umzug ins neue Heim
09/2014
Stammesführertreffen bei uns im Heim
Unsere Stammesführer:
1976
April
Dieter Kettler
Asco
1988
Jannuar
Henning Meyer
1990
Dezember
Torsten Rosowski
Toschi
1994
Jannuar
Dieter Kettler
Asco
1997
April
Torben Dankers
TeDe
2001
Dezember
Thomas von Hein
Lemming
2006
Dezember
Christopher Gathen
Chrüsch
2008
Oktober
Christoph Leschke
Tier
2010
August
Torben Dankers
TeDe
2016
Dezember
Philipp Bergmann

ein neues Heim

Eine neue Ära begann für unseren Stamm im Jahr 2013. Da unser Heim in der Schulstraße verkauft wurde, brauchten wir ein neues Heim – das haben wir gefunden im Schulzentrum in der Jahnstraße. Hier wurde ein Bereich für uns umgebaut. Nur wenige Wochen später konnten wir einen Pachtvertrag unterschreiben, der uns ein ca 1ha großes Waldstück, den „Buchenhain“ zusichert.



Am 14.03.2014 haben wir unser neues Heim offiziell „eröffnet“, gefeiert wurde dies mit einigen Gästen, sowie einem Tag der offenen Tür und einem Ehemaligentreffen.


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